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    Ihlara-Tal

    Mit einer Länge von 14 Kilometern, einer durchschnittlichen Tiefe von 150 Metern und einer Breite von 200 Metern liegt das Ihlara-Tal in der Region Kappadokien im Bezirk Güzelyurt der Stadt Aksaray. Der Fluss Melendiz, der das Ihlara-Tal formt und zwischen den Canyonwänden mal sanft, mal stürmischer fließt, ist hier die Hauptquelle des Lebens. Hunderte von Kirchen und in Fels gehauene Plätze, die durch die leichte Bearbeitung der das Tal umgebenden Felsen entstanden, machen das Tal zu einem der wichtigsten Kultur- und Zivilisationszentren der Welt.

    Der Fluss Melendiz, der das Tal bildet, fließt in Mäandern. Er hält bei den Dörfern Selime, Yaprakhisar und Belisırma, nimmt den Namen Uluırmak in der Nähe von Aksaray an und mündet in den Tuz- (Salz) See. Im Tal, das mit seinem schönen Grün seinen Besuchern ein Stück Himmel auf Erden bietet, kann eine relativ leichte Wanderung unternommen werden. Auf dem 14 Kilometer langen Gehweg treffen Sie auf Höhlenkirchen entlang der Wege.

    Es wird angenommen, dass das Tal einst mehr als 4.000 Haushalte und 100 Höhlenkirchen beherbergte. Einige dieser in den Fels gehauenen Häuser und Kirchen existieren heute noch.

    Das Ihlara-Tal, das dank des Melendiz-Bachs wie eine grüne Oase erhalten ist, beherbergt viele verschiedene Pflanzen- und Baumarten; darunter Mandel-, Walnuss-, Pistazien-, Weinberge und Gärten. Der Klang des Melendiz, begleitet von den Stimmen und dem Flattern der Vögel, ist beruhigend. Das Tal beheimatet eine Vielzahl von Tierarten, darunter gelegentlich auch Adler.